Graviola Eigenschaften & Wirkung

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graviola

Die heilenden Kräfte der Stachelannone-Graviola

Graviola (Annona muricata) gehört zur Familie der Schuppenapfelgewächse und wird auch Stachelannone genannt. Ein Obstbaum, der schon seit Jahrzehnten für seine saftigen Früchte bekannt ist.

Dieser immergrüne Baum kann eine Wuchshöhe von 8-12m erreichen. Die Blätter ähneln Lorbeerblätter und sind wechselständig an den Zweigen angeordnet.

Traditionelle medizinische Anwendungen von Graviola
Traditionelle medizinische Anwendungen von Graviola wurden in tropischen Regionen entdeckt, um verschiedene Krankheiten wie Fieber, Schmerzen, Atemwegserkrankungen und Hautkrankheiten, innere und äußere Parasiten, bakterielle Infektionen, Bluthochdruck, Entzündungen, Diabetes und Krebs zu behandeln.

Inhaltsstoffe

Mehr als 200 chemische Verbindungen wurden in dieser Pflanze identifiziert und isoliert. Am wichtigsten sind Alkaloide, Phenole und Acetogenine.

Das Blatt, der Stamm, die Rinde und die Samen von Graviola enthalten unterschiedliche Mengen einer Gruppe von neuartigen Chemikalien welche Annonaceous acetogenins genannt werden. Diesen Chemikalien wird eine potentielle antineoplastische und antimikrobielle Aktivität zugesprochen.

Zudem liefern diese Pflanzenkomponenten sieben Isochinolinalkaloide:

  • Reticulin
  • Coclaurin
  • Coreximin
  • Atherosperminin
  • Stepharin
  • Anomurin
  • Anomuricin.

Lateinischer Name

Annona muricata

Wirkstoffe

  • Alkaloide
  • Phenole
  • Acetogenine

Medizinische Eigenschaften

In-vitro-Studien zufolge wurden Extrakte und sekundäre Pflanzenstoffe von Graviola als antimikrobiell, entzündungshemmend, protozoenhemmend, antioxidativ, insektizid, larvizid und zytotoxisch für Tumorzellen charakterisiert.

In-vivo-Untersuchungen der Rohextrakte und isolierten Verbindungen von Graviola zeigten angstlösende, stresshemmende, entzündungshemmende, tumorhemmende, wundheilende, und hypoglykämische Wirkungen.

Darüber hinaus belegen klinische Studien die hypoglykämische Aktivität der ethanolischen Extrakte von Graviola Blättern. Annohexocin zeigte signifikante hemmende Wirkungen gegen menschliche Krebszelllinien: Lungen-, Brust-, Dickdarm-, Bauchspeicheldrüsen- und Nierenkarzinom.

Studien zur Wirkungsweise haben ergeben, dass diese Acetogenine hervorragende Inhibitoren von Enzymprozessen sind, die nur in den Membranen von Krebszellen zu finden sind. Aus diesem Grund sind sie für Krebszellen giftig, für gesunde Zellen jedoch nicht.

Zubereitung

Aus zwei bis drei ganzen Blättern lassen sich ein bis zwei Tassen Graviola Sud brühen. Dafür müssen die Blätter im Wasser für ca. 10min köcheln. Anschließend werden die Blätter entfernt und nach einer Abkühlzeit der Sud genossen.

Achtung

Graviol sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Graviola hat blutdrucksenkende, vasodilatatorische und kardiodepressive Wirkungen gezeigt und ist für Menschen mit niedrigem Blutdruck kontraindiziert. Graviola wurde weithin als Alternative zur Krebsbehandlung beworben, aber es wurden keine groß angelegten Studien am Menschen durchgeführt.

Alle hier bereitgestellten Informationen dienen nur für Bildungszwecke. Sie dienen keinesfalls zur Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten.

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